Unsere Pflegefachkräfte und qualifizierten Mitarbeiter/innen
in unserer ambulanten Krankenpflegestation übernehmen Leistungen aus:
  • Häusliche Krankenpflege - Behandlungspflege
Das sind medizinische Hilfeleistungen, die nicht vom behandelnden Arzt selber "neben der ärztlichen Behandlung" nach den ärztlichen Verordnungen und Maßgaben von einem Pflegedienst erbracht werden.

Die Behandlungspflege umfasst medizinische Leistungen wie z.B. Injektionen, das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, den Verbandswechsel und einiges mehr. Für die Durchführung dieser Maßnahmen muss der behandelnde Arzt eine Verordnung ausstellen. Diese wird dem Pflegedienst bei der Krankenkasse eingereicht. Nur wenn die Krankenkasse die eingereichte Verordnung genehmigt hat, werden die Kosten für die erbrachte Leistung übernommen.

10 Prozent der Behandlungskosten müssen nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz in jedem Fall selbst getragen werden. Zuzahlungen für die häusliche Krankenpflege fallen für die ersten 28 Tage der Leistungsinanspruchnahme an. Nach dem Grundsatz "ambulant vor stationär" dienen die Leistungen der Pflegeversicherung vorrangig dazu, die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft von Familienangehörigen und Nachbarn zu ergänzen und zu unterstützen, damit pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Als Basisversorgung deckt die Pflegeversicherung einen großen Teil der notwendig gewordenen Hilfen ab. Durch die unterschiedlichen Leistungsarten sollen die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Lebenssituationen des pflegebedürftigen Menschen berücksichtigt werden.

Bei der Antragstellung muss bereits angegeben werden, ob Sachleistungen, Geldleistungen oder eine Kombination dieser Leistungen ausgewählt wird.

Jeweils für die Dauer von sechs Monaten ist die pflegebedürftige Person an die getroffene Kombinationswahl gebunden. Für den Fall einer drastischen Verschlechterung des Allgemeinzustandes ist es auch früher möglich, eine notwendige Umstellung zu veranlassen.

Als Anlage eine genaue Auflistung der Leistungen der Pflegeversicherung.

Weitere Information zu den einzelnen Preisen entnehmen Sie bitte nachfolgendem Kostenvoranschlag (PDF)
Zum öffnen einfach auf den Download-Button klicken !


  • Verhinderungspflege
Wenn Ihre Angehörigen kurzzeitig verhindert sind übernehmen wir vorrübergehend die Pflege und Versorgung.
  • Beratungs- und Pflegeeinsatz nach § 37
Der beauftragte Pflegedienst trägt dafür Sorge, dass für einen Beratungsbesuch im häuslichen Bereich Pflegekräfte eingesetzt werden, die spezifisches Wissen zu dem Krankenheits- und Behinderungsbild, sowie des sich daraus ergebenden Hilfebedarfs für den Pflegebedürftigen mitbringen und über besondere Beratungskompetenz verfügen. Bei Pflegegeldbeziehern ist halbjährlich bei Pflegestufe I und II, und vierteljährlich bei Pflegestufe III ein Beratungseinsatz durchzuführen!
  • Vermittlung von Hausnotruf sowie Fahrdiensten
Ein Hausnotruf ist eine Sicherheitshilfe für ältere oder pflegebedürftige Menschen, die besonders für Alleinstehende sinnvoll ist.
Der Hausnotruf funktioniert über ein Telefon-Zusatzgerät, das den Hilferuf an eine Notrufzentrale weiterleitet.

Was passiert, wenn der Hausnotruf ausgelöst wird?

Durch Knopfdruck wird sofort eine Sprechverbindung mit der Hausnotrufzentrale hergestellt. Diese ist 24 h erreichbar und mit Fachpersonal besetzt. Auf dem Bildschirm der Zentrale erscheint die Karteikarte des Auslösers (z.B. Lebenssituation, Gesundheitsgeschichte, Gewohnheiten...). Falls notwenig, bleibt der Funkkontakt mit der Zentrale solange bestehen, bis die Hilfe in der Wohnung eingetroffen ist.

Wer wird verständigt?

In der Hausnotrufzentrale sind die Telefonnummern der Angehörigen und Nachbarn sowie der Caritas-Sozialstation gespeichert. In Notfällen informiert die Hausnotrufzentrale sofort den Notarzt oder einen Rettungswagen.

Welche technischen Vorraussetzungen werden benötigt?

Für das System sind zwei Geräte notwendig. Beide sind einfach zu bedienen. Das Hausnotruf-Gerät gibt es als Zusatz zum Telefon. Den sogenannten "Handsender" gibt es in Form einer Uhr oder eines Medaillons. Die Technik hat eine automatische Batterieüberwachung, ist wasserdicht, stoßfest und damit immer funktionstüchtig. Das System funktioniert auch dann, wenn das Telefon nicht erreichbar ist oder der Hörer nicht abgenommen werden kann. Benötigt wird ein Telefon- und ein Stromanschluss. Der Anbieter übernimmt die Installation der Geräte und überprüft regelmäßig die Funktionsfähigkeit.

Was kostet die Hilfe auf Knopfdruck? (Malteser Hilfsdienst, Stand März 2009)

Die Miete des Hausnotrufgerätes kostet monatlich € 17,90. Die Hilfeleistung durch die Caritas-Sozialstation kostet monatlich € 17,90. Die Anschlussgebühr kostet einmalig € 10,23.
Bei Pflegebedürftigen, die Pflegeversicherungsleistungen von der Pflegekasse erhalten, kann das Hausnotrufgerät als Hilfsmittel durch die Kasse anerkannt werden. In diesem Fall kann der Leistungserbringer monatlich € 17.09 direkt mit der Pflegekasse abrechnen.
  • hauswirtschaftliche Versorgung
Familenpflege
Sollte ein Familienmitglied erkrankt sein und sie haben noch Kinder unter 12 Jahren so erhalten sie eine Haushaltshilfe auf Antrag der Krankenkasse.

Hauhaltshilfe
Wir sorgen für Sauberkeit in Ihrer Wohnung, waschen die Wäsche, kaufen ein und bereiten Ihnen Mahlzeiten vor.